Eine Website ist heute weit mehr als eine digitale Visitenkarte. Sie ist Einstieg aus der Google-Suche, Quelle für KI-Antworten in ChatGPT, Gemini oder Perplexity, Kontaktweg, Vertrauensbeleg und für viele Unternehmen der wichtigste Ort, an dem aus Interesse eine Anfrage wird. Ob das gelingt, hängt von vielen Details ab, die von außen oft unsichtbar bleiben: ob Suchmaschinen eine Seite überhaupt abrufen dürfen, wie schnell sie auf einem Smartphone lädt, ob ein Formular mit der Tastatur bedienbar ist oder ob ein KI-System erkennen kann, welche Leistung an welchem Ort angeboten wird.
Auf einen Blick
- Das Prüfmodell umfasst 48 definierte Prüfkriterien in sechs Bereichen. Welche davon für eine Website passen und geprüft werden können, entscheiden wir je Website.
- Die Analyse ist kostenlos: Pixelkiez prüft bis zu sechs öffentliche Seiten persönlich und schickt einen PDF-Bericht mit sieben Seiten.
- Jede Einordnung bezieht sich auf eine dokumentierte Stichprobe zu einem bestimmten Zeitpunkt – nicht auf jede einzelne Unterseite.
- Fehlen Daten, wird ein Kriterium nicht bewertet und nicht als Mangel dargestellt.
- Die Analyse gibt keine Garantie für Google-Rankings, Zitate in KI-Antworten oder rechtliche Konformität. Sie zeigt, wo Hindernisse liegen und was sich priorisiert verbessern lässt.
Vom Prüfmodell zum Bericht
Das Prüfmodell ist bewusst breit angelegt, damit keine wichtige Schwachstelle übersehen wird. Der Bericht selbst konzentriert sich auf das, was für Ihre Website den größten Unterschied macht: Er stellt die wichtigsten Befunde in den Vordergrund, erklärt sie verständlich und ordnet sie nach Wirkung und Aufwand. Er enthält nur belegte Befunde und benennt offen, was nicht geprüft werden konnte. Wie wir prüfen, einordnen und gewichten, erklärt die Methodik.
Wichtige Begriffe
Crawler – Programm, das Webseiten automatisch abruft, etwa für einen Suchindex oder für KI-Trainingsdaten.
User-Agent (Kennung) – Name, mit dem sich ein Crawler beim Abruf ausweist, zum Beispiel Googlebot oder GPTBot. Website-Betreiber können Crawler über diese Kennung in der robots.txt ansprechen; die Angabe lässt sich allerdings fälschen.
robots.txt – Textdatei im Stammverzeichnis einer Website, mit der Betreiber Crawlern mitteilen, welche Bereiche sie abrufen dürfen. Sie ist eine Bitte an regelkonforme Crawler, keine technische Sperre.
Indexierung – Aufnahme einer abgerufenen Seite in den Suchindex. Erst indexierte Seiten können in Suchergebnissen und in KI-Funktionen der Google-Suche erscheinen.
Felddaten – zusammengefasste Messwerte aus echten Besuchen, zum Beispiel aus dem Chrome User Experience Report. Sie zeigen, wie Menschen eine Seite tatsächlich erleben.
Labormessung – kontrollierter Test unter festgelegten Bedingungen, etwa mit simuliertem Smartphone und gedrosseltem Netz. Gut zur Fehlersuche, aber kein Ersatz für Felddaten.
Grounding / Retrieval – Ein KI-System ruft zur Beantwortung einer Frage aktuelle Webseiten ab und stützt seine Antwort darauf, häufig mit Quellenlinks.
GEO / AEO – „Generative Engine Optimization“ bzw. „Answer Engine Optimization“: Begriffe für die Optimierung mit Blick auf KI-Antworten. Für die KI-Funktionen der Google-Suche nennt Google keine zusätzlichen technischen Anforderungen gegenüber der Suche; mehr dazu im Bereich KI-Verständlichkeit.
KI-Agent – KI-System, das im Auftrag einer Person Websites bedient: vergleicht, Formulare ausfüllt, reserviert oder bestellt.
Stichprobe – ausgewählte URLs, Ansichten, Suchanfragen oder Ressourcen, an denen ein Kriterium geprüft wird.
Nicht geprüft – Es fehlen Daten oder geeignete Messwerkzeuge. Dieser Status ist kein negatives Ergebnis.